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Es gibt viel zu tun im Bereich der Spanntechnik

Dezember 2019
13
Autor: NR-WGP10
Firma: Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen IFW, Leibniz Universität Hannover
Es gibt viel zu tun im Bereich der Spanntechnik

Spanntechnik ist von elementarer Wichtigkeit, um sichere Fertigungsprozesse zu gewährleisten. Paradoxerweise existiert jedoch ein hohes Defizit, wenn es darum geht, Einflüsse von Spannmitteln und -vorrichtungen auf das Fertigungsergebnis zu bewerten. Dies ist ein Ergebnis des am 04.12.2019 erstmalig am IFW durchgeführten „Runden Tisches Spanntechnik“. Das weitere Fazit der Veranstaltung: Die Teilnehmer wollen den regelmäßigen Austausch zum Thema Spanntechnik. 

Unter der Tagungsleitung von Dr.-Ing. Benjamin Bergmann, IFW-Bereichsleiter „Maschinen und Steuerungen“ diskutierten 21 Vertreter von Spannmittel- und Maschinenherstellern sowie Anwendern neue Entwicklungen, Trends und Herausforderungen im Bereich der Spanntechnik. Neben der Vernetzung der Teilnehmer, war es Ziel der Veranstaltung, den konkreten Handlungsbedarf bei der Entwicklung und Anwendung von Spannmitteln zu identifizieren und anwendungsnahe Lösungen aufzuzeigen.

Tenor der Diskussionsteilnehmer: Durch aktuelle Trends wie der Fertigung in Losgröße 1, der additiven Fertigung, zunehmend komplexer werdenden Bauteilgeometrien und einem steigenden Automatisierungsgrad, werden sich auch die Anforderungen an die Spanntechnik in den nächsten Jahren zunehmend ändern. Und: Es gibt noch einen riesigen Forschungsbedarf. „Das Thema Spanntechnik ist in der Praxis und Forschung noch nicht wirklich gut verstanden. Konstruktionen und Auslegungen werden häufig auf Basis individueller Erfahrungen gemacht. Das Potenzial für Verbesserungen ist groß. Es gibt viel zu tun im Bereich der Spanntechnik“, erläutert Tagungsleiter Bergmann in Übereinstimmung mit den Industrievertretern.

Zu vielen Themen konnte bereits während des Treffens mit den Unternehmen ein konkreter Handlungsbedarf identifiziert werden. In Absprache mit Industriepartnern, wird das IFW hieraus konkrete Arbeitsinhalte in den kommenden Tagen und Wochen projektieren und einige dieser Themen im PIN (www.pin-hannover.de) behandeln.

Wer Interesse an den Diskussionsrunden zum Thema Spanntechnik hat, ist herzlich dazu eingeladen.

Kontakt: Dipl.-Ing. Heinrich Klemme, Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen, Tel. +49 511 762 5506, E-Mail: klemme@ifw.uni-hannover.de

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