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EMO Hannover Blog

Energetischer Fußabdruck von Maschinen zur präziseren Prozessplanung

September 2017
18
Autor: Katja Klöden
Firma: Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.
Energetischer Fußabdruck von Maschinen zur präziseren Prozessplanung

Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik zeigt auf der EMO 2017 energiesensitive individuelle Maschinenmodelle zur genauen Prognose des Zeit- und Energiebedarfs pro Werkstück

Vom 18. bis 23. September 2017 wird die Technische Universität Chemnitz als einer von 2.200 Ausstellern auf der EMO Hannover 2017, der weltweit größten Messe für Metallbearbeitung, präsent sein. Auf dem Gemeinschaftsstand „mav industrie 4.0 area“ (Halle 25, Stand B60) zeigt die Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik auf Einladung des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken VDW anhand eines Maschinendemonstrators eine neu entwickelte Prognosesoftware zur Zeit-, Energie- und Kostenoptimierung bei der spanenden Fertigung.

„Durch die Verbindung von Mess- und Simulationswerten, also der Zuordnung experimenteller Maschinendaten zu theoretischen Prozessparametern im Standard-NC-Programmcode eines CAM-Systems, wird das bestehende Datenmodell des Fertigungsprozesses weiter angereichert und für die verwendete Maschine individualisiert“, erläutert Dr. Volker Wittstock, Abteilungsleiter Werkzeugmaschinen der Professur, die Neuentwicklung. Die Prognosesoftware ist ein Ergebnis des Projektes „eMes-Plan“, das die Wissenschaftler gemeinsam mit der Chemnitzer ARCSolutions GmbH entwickelt haben und für das sie auf der EMO 2017 neue Anwender suchen. Das Projekt wurde vom Bundeswirtschaftsministerium über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert.

Neben der Prozessplanung wird auch die Prozessüberwachung auf dem Messestand im Fokus stehen. „In diesem Zusammenhang verfügen insbesondere die maschineninternen Steuerungs- und Antriebssysteme inklusive der integrierten Regelkreise über großes Potential“, schätzt Chris Schöberlein, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik, ein. Neben einer neuartigen Methode zur optimalen Inbetriebnahme der Antriebsregelung werden mit Hilfe des Maschinendemonstrators auch Strategien zu deren prozessbegleitender Identifikation, Überwachung und Adaption präsentiert. Beide Forschungsthemen werden zusätzlich durch Vorträge auf dem Messestand vorgestellt. Nähere Informationen zu den Vortragsterminen und den beiden Referenten Dr. Volker Wittstock und Chris Schöberlein finden Interessenten unter www.emo-hannover.de/sprecher/dr.-volker-wittstock/5026 und www.emo-hannover.de/sprecher/m.-sc.-chris-schoeberlein/5021

 

 

Foto: Katja Klöden

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