
Beeindruckend ist bereits der außergewöhnliche Ausstellungsort der ehemaligen Zeche Fürst Leopold, die inzwischen mit dem Prädikat „Industriedenkmal“ geadelt wurde. Wo von 1913 bis 2001 zeitweise bis zu 3.000 Beschäftigte mit einer Jahresförderung von bis zu 2.400.350 t Kohle unter und über Tage arbeiteten, hat nun die Kreativität Einzug gehalten. Ausstellungen, Workshops und Seminare, Ateliers, kreative Dienstleistungen, Musik, Kunstdruckerei, Museum, Galerie und Gastronomie haben dem ehemaligen und verlassenen, vor dem kompletten Abriss stehenden Bergwerk neues und fantasievolles Leben eingehaucht.
Technik, Kunst und Künstler
Ausgestellt sind die bemerkenswerten kinetischen und technischen Objekte des Künstlers in der dortigen Galerie. Schon der erste Eindruck erweckt Neugier. Viele komplexe, ineinander geschachtelte, filigrane, aus Kupferdraht gefertigte und zu Skulpturen verbundene Kugelbahnen ziehen die Blicke sofort auf sich. Denn in den Werken klackert und bewegt sich eine Menge. Auf unergründlichen Pfaden rollen silbern glänzende Metallkugeln die feinen Drahtbahnen herab, laufen langsam über Wippen und Weichen und lösen dabei Kettenreaktionen weiterer Kugeln aus, die wiederum auf anderen, verschlungenen Bahnen ihren Weg finden. Bis zu 15 Kugeln gleichzeitig können dabei in diesen faszinierenden filigranmechanischen Gebilden in Bewegung sein. Oft werden die bis zu 2,5 cm großen Kugeln am Ende ihrer Laufbahn mit Sensorik erfasst und wieder motorgetrieben an den Ausgangspunkt zurück befördert, worauf dieses Faszinosum von neuem beginnen kann.
Aus Erfahrung zuverlässig – ifm ist drin!
Aber als Clou verwendet der gelernte Betriebselektriker und Gewinner des Revierkunstpreises 2012, Ernst Heye, auch Sensortechnik aus dem Hause ifm. So können sich die Besucher seiner vielen, auch internationalen, Ausstellungen interaktiv am Geschehen beteiligen. Beispielsweise mit dem robusten ifm-Reflexlichttaster O5H500 mit Hintergrundausblendung, der Schutzart IP67 und einer Tastweite von 50 bis 1.800 mm setzt der Betrachter durch Annäherung mit dem Fuß den fesselnden kinetischen Prozess in Bewegung. Durch die Verwendung eines Reflexlichttasters können die ab und zu auch in Schaufenstern ausgestellten Objekte selbst durch die Scheiben hindurch betätigt werden

Die mit Pinzetten, Spitzzangen und Lötkolben kreierten Draht-Art-Skulpturen lösen nicht nur den Spieltrieb technisch und nicht-technisch interessierter Besucher aus. Sie erzeugen dabei auch viel Heiterkeit und Freude. So gerät man beim Betrachten dieser gelungenen Symbiose von Kunst und Technik niemals auf die „schiefe Bahn“.
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