Im Bereich der zerspanenden Metallbearbeitung betreiben die meisten Produzenten nach wie vor eine reaktive Instandhaltungsstrategie (break-down maintenance). Straffere Prozesse mit zugleich verminderten Instandhaltungsbudgets machen die Folgen für einen Produktionsprozess zunehmend problematisch. Daher besteht ein starker Bedarf an zustandsorientierter Instandhaltung. Sie ermöglicht eine maximale Ausnutzung des Abnutzungsvorrats wie einer Werkzeugmaschinenspindel bei gleichzeitiger Sicherheit vor ungeplanten Stillständen.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der vollständigen Integration der Schwingungsüberwachung in das HMI-Konzept (human-machine interface), so dass für den Betreiber der Anlage keinerlei Zusatzaufwand entsteht. Infolge dessen muss auch kein Diagnose-Know-how aufgebaut werden. Neben den vollautomatischen Diagnosemessungen der Spindellager im Referenzlauf wird hauptzeitparallel die tatsächliche mechanische Beanspruchung von Spindel und Werkzeug überwacht und dargestellt. Auf diese Weise erhält auch der Bediener ein Feedback über den Prozess.
Das SDS ist als Standard im Lieferumfang bei allen Spindeln ab 15.000 U/min in den Baureihen DMU, DMC enthalten. Bei Spindeln 10.000 und 12.000 U/min wird das SDS als Kaufoption angeboten.
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